Kurzfilmpreis


Kurzfilmpreis Junger Cubanischer Film 2016
Kurzfilmrolle | Feierliche Preisverleihung

La Ventana del Joven Cine Cubano
Cuba im Film bietet Filmschaffenden auf Kuba hier ein Fenster.

Majana
Regie: Enzo Vitali, Kuba 2015, 10 min. OmU,
FAMCA, Univ. de las Artes, ISA.
Majana, ein Fischerdorf zwischen Pinar del Río und Havanna, soll auch nach einem verheerenden Wirbelsturm ein lebendiger Ort bleiben.


Kurzfilmrolle mit Arbeiten kubanischer Hochschulen und der Muestra Joven ICAIC
Gesamtlänge: ca. 80 Min.

Donnerstag | 9. Juni | 20 h

cortometraje kurzfilm POLSKI Ruben Cuauhtemoc
Polski
Regie: Ruben Cuauhtemoc, Mexiko, 2015, 22 Min., OmeU
Yoemil erbt von seinem Vater das Auto; irgendwie will er es wieder zum laufen bringen.

cortometraje kurzfilm PARTIR Estela Maria Martinez Chaviano
Partir (To leave)
Regie: Estela María Martínez Chaviano, Cuba 2015, 17 Min., OmeU
Partir handelt von all jenen, die fortgingen sich selbst zu finden; von den vielen die nach einem Platz in der Welt streben, wie Bárbara die ihren Platz sucht, um glücklich zu sein.


cortometraje kurzfilm EL-ALMOHADON-DE-PLUMAS_R-Suarez_J-LAparicio
El almohadón de plumas
Regie: José Luis Aparicio Ferrera, René Suárez Ramírez, Cuba 2015, 13 Min. OF
Das jung vermählte Paar, Alicia und Javier, ziehen in ein fremdes Haus. Nach und nach fällt sie einer seltsamen Krankheit anheim. Nach einem Text von Horacio Quiroga.


La bendita manía de contar
Regie: Emanuel Giraldo Betancur, Cuba 2015, 28 Min. OmeU
Wir luden Menschen in ein altes Kino in Havanna ein, die bereit waren uns ihre Geschichten zu erzählen und darzustellen. So einfach.


kurzfilm cortometraje ALFA Javier Ferreiro
ALFA
Regie: Javier Ferreiro, Cuba 2015, 18 Min., OmeU

Läuft nur am FREITAG, 3. Juni (!), 18:30 h
zusammen mit Código color, memorias und Mariela Castro’s March

Alfa Méndez, ein homosexueller Pornodarsteller, ist gezwungen ohne Yerry an das Set zurückzukehren. Beide Künstler waren ein Paar. Doch nachdem Yerry nicht mehr da ist, haben sich die Dinge unwiderruflich verändert.


Feierliche Preisverleihung

Zum 8. Mal vergab das hessische Festival Cuba im Film den mit € 500,- dotierte Kurzfilmpreis Preis Cortometraje Joven Cine Cubano. Verliehen wurde der Preis an Emanuel Giraldo Betancur für seinen Film La bendita manía de contar.

Entschieden wurde im Februar an der Kunsthochschule Kassel durch die diesjährige Kurzfilmpreisjury, zusammengesetzt aus Studenten und Studentinnen der Klasse Film und bewegtes Bild an der Kunsthochschule Kassel Prof. Jan Peters und Volko Kamensky.
Annika Nesheim, Anja Schweda, Franziska Wank, Pablo Zinser, Juan Mora Cid und Sita Scherer trafen darüber hinaus auch eine Auswahl aus 8 Std. Kurzfilmmaterial kubanischer Filmhochschulen und stellten die Kurzfilmrolle zusammen.
Wir danken allen sehr herzlich für das Engagement und freuen uns darauf auch im kommenden Jahr den Gewinner auf dem Festival Cuba im Film im Filmforum Höchst in Frankfurt zu treffen und den Preis zu überreichen.

Der Film La bendita manía de contar entstand 2015 in Havanna als Abschlussarbeit an der Filmhochschule EICTV (Escuela Internacional de Cine y Televisión de San Antonio de los Baños).

Der Gewinner des diesjährigen 8. Wettbewerbs Emanuel Giraldo Betancur, Student an der internationalen Filmhochschule in San Antonio de los Baños (EICTV), stellt seinen Film La bendita manía de contar vor. Im Anschluss bietet sich Gelegenheit für Gespräche mit ihm und jungen FilmemacherInnen aus Hessen.

Im Wettbewerb konkurrierten Kurzfilme, die von der Filmhochschule Escuela Internacional de Cine y Televisión de Antonio de los Baños (EICTV), der Facultad de Arte y Medios de la Comunicación (FAMCA), Universidad de las Artes (ISA) und dem Nachwuchsfestival Muestra Joven ICAIC eingereicht wurden.

In der Jurybegründung heißt es:
„Der Film spielt mit Dokumentation und Fiktion und fängt dadurch genau die Momente ein, die uns zum Lachen und Weinen bringen.
Emanuel legt das Entstehen des Films bis zu einem gewissen Teil offen, soweit, dass wir als Zuschauer*innen denken, wir wüssten, wie der Film entstanden ist. Ein Teil des Films bleibt im Dunkeln - wieweit Dokumentation oder Fiktion, das müssen wir für uns selbst klären.
Menschen wie du und ich erzählen ihre ganz alltäglichen Geschichten im Rahmen eines Castings. Geschichten, die in ihrer Alltäglichkeit berührend und einzigartig sind.“

Für seinen 28-minütigen Film La bendita manía de contar lud Emanuel Giraldo Menschen in ein altes Kino in Havanna ein, die bereit waren ihre Geschichten zu erzählen und szenisch zu skizzieren.

Über die Vergabe des Preises entschieden die FilmstudentInnen Annika Nesheim, Anja Schweda, Franziska Wank, Pablo Zinser, Juan Mora Cid und Sita Scherer, denen wir nochmals sehr herzlich für ihr Engagement danken möchten.
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Annika Nesheim (1989) studiert Film und Malerei und beschäftigt sich neben diverser digitaler Filmprojekte mit analogem Filmmaterial und Found Footage, das sie mit Licht und Farbe zu neun Materialfilmen collagiert. Ausgestellt hat Sie unter Anderem in der Akademie Galerie in Nürnberg (2014) und im Präsidium der Universität Kassel (2015).

Anja Schweda (1990) Studium an der Pädagogischen Hochschule, bevor sie mit  Visuelle Kommunikation begann. Mitorganisatorin des Hessischen Hochschulfilmtages 2015. Interessiert am Prozess der Schnittbearbeitung und an der Collage in jeglichem Medium, entstanden folgende Projekte: Vielleicht,ich weiß nicht…, Reden über Angst, Interview.

Franziska Wank (1988) studierte, bevor sie mit Film und bewegtes Bild begann, Philosophie und Kunstpädagogik. Sie macht experimentelle Kurzfilme, arbeitet mit Found footage, Super8 und einem „glitch“-Film. Die Fehlbarkeit der Menschen in ihrer Zweisamkeit, spiegelt sich in der Materialität ihrer Filme wieder: Ankunft

Pablo Zinser (1990) lebte 4 Jahre in Peru, studiert Film und Trickfilm und hat mit Pfefferkuchen (2013) und Gezeitentümpel (2014) an diversen internationalen Festivals teilgenommen.

Juan Mora Cid (1982) studiert Film und ist auf Regie und Drehbuch spezialisiert. Seine Arbeit Gotas de Arena bekam Auszeichnungen in Chile und Argentinien, sein Kurzfilm Sweet Home lief auf Festivals in Deutschland und Chile. Gerade arbeitet er an seinem Abschlussfilm, der im Berliner Millieu der Exilmigraten aus Chile spielt.

Sita Scherer (1986) studiert neben Film und Bewegtbild auch Kulturwissenschaften. Ihr Fokus liegt dabei auf der Regie von Experimental-, Essay- und Dokumentarfilmen, bei denen es um Politik, Geschichte und Soziologie geht. Ihre Arbeiten liefen u.a. beim GoEast Festival, Kasseler Dokfest und Rolling Film Festival im Kosovo. The Pink House