Cuba im Film

festival del cine cubano
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Cuba im Film - Festival de Cine Cubano

Demnächst vom 23.Mai.2019 bis zum 1.Juni.2019


Nach dem großen Erfolg 2018 auf vielfachen Wunsch Festivalparty im Orange Peel mit Lázara »Cachao« López und Band

Die Pianistin Lázara Cachao stammt aus einer berühmten Musikerfamilie. Ihr Vater Orlando »Cachaito« López wurde als Bassist und Gründungsmitglied des Buena Vista Social Club weltbekannt. Ihr Großvater Orestes López, Musiker und Komponist, und ihr Großonkel, der Komponist und Bassist Israel »Cachao« López, gehörten zu den wichtigsten Impulsgebern kubanischer Musik überhaupt und gelten als Begründer des
Mambo (»Goza mi mambo«). Zur Band von Lázara gehören Yohana Eimy Williams (Gesang), Ernesto Thompson (Gitarre), Carlos Remos (Bass), Rafael González (Saxofon, Flöte) und Juan Bauste Granda, einer der besten kubanischen Perkussionisten in Deutschland.
Freuen Sie sich auf Son, Salsa, Mambo, Jazz und Jam Sessions!

Mittwoch 29. Mai, 21:00 Uhr (Einlass ab 20:00 Uhr) Orange Peel | Kaiserstraße 39 | 60329 Frankfurt am Main
Eintritt: 12 Euro. Kartenreservierung unter cubafilm@aol.com
Kartenreservierung unter der Nummer 069 212 45 714 oder per E-Mail

Willkommen zum 24. Festival »Cuba im Film«!
»Cuba im Film«, das einzige kubanische Filmfestival in Deutschland, besteht nun fast seit einem Vierteljahrhundert. In all den Jahren haben wir nicht nur die neueste filmkulturelle, sondern auch die politische Entwicklung Kubas aufmerksam verfolgt. 2018 wurde in Cuba ein neuer Präsident gewählt, im Februar 2019 wurde über eine neue Verfassung abgestimmt, deren Entwurf nach intensiver Diskussion in der Bevölkerung einige Änderungen erfahren hat und der schließlich eine Mehrheit der Kubanerinnen und Kubaner zustimmte. Danach soll die Amtszeit des Präsidenten auf zwei Amtsperioden à 5 Jahre beschränkt und eine Aufgabenteilung zwischen dem Präsidenten und dem Ministerpräsidenten installiert werden. Ferner werden die Rechte der Bürger bei der Strafverfolgung sowie im gerichtlichen Verfahren gestärkt. Das Familiengesetzbuch (Código de Familia) soll innerhalb von zwei Jahren überarbeitet und damit u. a. die rechtliche Stellung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gestärkt werden. Allerdings: Nach wie vor warten die Filmschaffenden auf ein neues Filmgesetz, das den rechtlichen Rahmen sowohl für unabhängige als auch für Ko-Produktionen regeln soll. Zahlreiche Filmschaffende setzen sich seit Jahren dafür ein. In der 24. Ausgabe von »Cuba im Film« stehen zunächst die neuen Produktionen im Mittelpunkt. Der Eröffnungsfilm Un Traductor von Rodrigo und Sebastián Barriuso erzählt die Geschichte eines Russischlehrers in der traumatischen »Sonderperiode« der 90er Jahre. Er wird als Übersetzer für russische Tschernobyl Kinder, die in Kuba behandelt werden, abkommandiert und identifiziert sich mehr und mehr mit diesen Kindern, entfremdet sich aber dadurch immer weiter von seinem eigenen Sohn und von seiner schwangeren Frau.   Antes que llegue el ferry ist ein erfrischendes Crossover von Animation und Realfilm dreier ganz junger Regisseure, von denen Juan Caunedo bei uns zu Gast sein und das Werk persönlich vorstellen wird.  
Der diesjährige Themenschwerpunkt ist »Musik auf Kuba«. In diesem Zusammenhang präsentiert das Festival als Europapremiere den mexikanischkubanischen Dokumentarfilm Eliades Ochoa – From Cuba to the World über den »jüngsten« Musiker des berühmten »Buena Vista Social Club« Eliades Ochoa, dessen Solokarriere international  nicht weniger erfolgreich verläuft. Die Regisseurin Cynthia Biestek und ihr Co-Autor Ruben Gómez werden anlässlich der Präsentation ihres Films ebenfalls nach Frankfurt kommen. Einen nicht annähernd vergleichbaren Bekanntheitsgrad weist der Musiker, Maler und Lebenskünstler Alvarado aus dem Osten Cubas auf, der vor kurzem seine erste CD aufnahm. In Alvarado – una mirada fraternal, dem Porträt eines Künstlers aus der Provinz, lässt uns der Frankfurter Regisseur Hans Böffgen en passant tief in den kubanischen Alltag und das typische Lebensgefühl auf der Insel eintauchen, ein Film nicht nur für Liebhaber der kubanischen Musik. Neben weiteren Erstaufführungen neuer Spiel- Dokumentar- und Kurzfilme zeigt »Cuba im Film« zum diesjährigen Schwerpunktthema wichtige Klassiker wie La Bella del Alhambra von Enrique Pineda Barnet aus dem Jahr 1989 und Jorge Luis Sanchez’ El Benny über das Leben der Son- und Mambolegende Benny Moré, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Santiago Álvarez wäre ebenfalls im März diesen Jahres 100 Jahre alt geworden. Er ist einer der Väter des kubanischen Films und gilt aufgrund seiner raffinierten assoziativen Bildmontage als bedeutendster Dokumentarfilmer Lateinamerikas. Álvarez besuchte nie eine Filmhochschule, doch gleich mehrere seiner Werke werden international als Meilensteine des Dokumentarfilms angesehen. Gegen Ende seiner Karriere widmete er sich verstärkt der Musik. Wir zeigen seinen hierzulande gänzlich unbekannten Musikfilm La isla de la música, in dem es am Rande auch um den Buena Vista Social Club, aber vor allem um den genuin kubanischen Beitrag zur musikalischen Weltkultur geht. Natürlich darf der Welterfolg Yuli von I.Bollain über die erstaunliche Karriere des Carlos Acosta in unserem Festival nicht fehlen. Wer den emotional berührenden Film über den Jungen aus einfachsten Verhältnissen, der es – gewissermaßen gegen seinen Willen – zum international gefeierten Ballettstar brachte, noch nicht gesehen hat, hat bei uns die Gelegenheit dazu. Das für Kuba existenzielle Thema Energie steht im Mittelpunkt unserer gesellschaftspolitischen Veranstaltung am 25.05., wenn die Brüsseler Dokumentarfilmerin Anne Delstanche ihren Film El Sol. Nuevo Petróleo de Cuba? – Die Sonne, das neue Öl Kubas? präsentiert. Anschließend besteht Gelegenheit zur Diskussion über die energiepolitische Entwicklung Cubas, die Bedeutung regenerativer Energiequellen und den wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Kontext der Energiefrage.  Auch der kubanische Kurzfilm hat wieder seinen Platz im Festivalprogramm. Gezeigt werden Kurzfilme der berühmten Filmschule EICTV – San Antonio de los Baños und andere Filme junger kubanischer Regisseurinnen und Regisseure. Neben den Filmen des kubanischen Filminstituts ICAIC werden auch unabhängige Produktionen zur Aufführung kommen. Wie immer gibt es auch in diesem Jahr eine Festivalparty im Musikclub »Orange Peel«, auf vielfachen Wunsch und wegen des großen Erfolgs im vorigen Jahr, mit Lázara Cachao López und ihrer Gruppe. Wir freuen uns über die diesjährige Medienpartnerschaft mit der deutschen Ausgabe von »LE MONDE diplomatique«.

Bienvenidos al 24° Festival »Cuba im Film«!
»Cuba im Film«, el único festival de cine cubano en Alemania, existe desde hace un cuarto de siglo. En todos estos años hemos seguido con atención no solo lo más nuevo de la cultura cinematográfica cubana, sino también el desarrollo político. En 2018 fue elegido en Cuba un nuevo presidente. En febrero de 2019 fue sometida a votación una nueva Constitución, cuyo proyecto experimentó algunas modificaciones tras una intensiva discusión en la población, y que luego una mayoría de cubanos aprobó. Tras ello se debe limitar el periodo presidencial a dos mandatos de cinco años cada uno e instalar una división de poderes entre el presidente y primer ministro. Además, los derechos de los ciudadanos serán fortalecidos por medio del habeas corpus así como con los procedimientos jurídicos. El Código de Familia deberá ser revisado dentro de dos años y con ello, entre otros, fortalecida la posición legal de los matrimonios del mismo sexo. No obstante, al igual que antes, los cineastas esperan por una nueva Ley de Cine que pueda regular el marco legal tanto para las producciones independientes como para las coproducciones.
Innumerables cineastas han abogado por ello desde hace años. En la edición 24 de »Cuba im Film« se encuentran en primer lugar las nuevas producciones en el centro de interés. El filme inaugural, Un traductor, de los hermanos Rodrigo y Sebastián Barriuso, relata la historia de un profesor de ruso en el traumático «período especial» de los 90. Destinado como traductor de los niños de Chernóbil tratados médicamente en Cuba, de manera paulatina se va identificando más y más con ellos, pero se distancia cada vez más de su propio hijo y de su esposa encinta. Antes que llegue el ferry es un refrescante cruce entre animación y filme real de tres jóvenes realizadores, uno de los cuales, Juan Caunedo, estará como invitado con nosotros y presentará la obra personalmente. El tema central de este año es «música en Cuba». En este contexto el Festival presenta en calidad de premier europea el documental mexicanocubano Eliades Ochoa – From Cuba to the World (2018), que trata sobre Eliades Ochoa, el «más joven» músico del famoso Buena Vista Social Club, cuya carrera en solitario se desarrolló con no menos éxito. La realizadora Cynthia Biestek y el codirector Rubén Gómez también vendrán a Fráncfort con motivo de la presentación del filme. Músico, pintor y artista de la vida, Alvarado, que vive en el oriente de Cuba y que hace poco grabara su primer disco, no tiene ni mucho menos una popularidad comparable. En Alvarado – una mirada fraternal, el director francfurtés nos sumerje, con el retrato de un artista de provincia, en profundidad en la vida diaria cubana y en el estado de ánimo típico de la isla; un filme no solo para los amantes de la música cubana. Junto a las proyecciones de nuevos documentales y cortos, »Cuba im Film« muestra, con motivo del tema central, clásicos como La Bella del Alhambra (1989), de Enrique Pineda Barnet, y El Benny, de Jorge Luis Sánchez, sobre la vida de la leyenda del son y del mambo Benny Moré, quien este año celebraría su cumpleaños 100. Santiago Álvarez hubiera cumplido también cien años en marzo de este año. Él es uno de los padres del cine cubano y es considerado uno de los más importantes documentalistas de América Latina por la refinada asociación en sus montajes. Álvarez nunca asistió a una escuela de cine, pero varias de sus obras han sido estimadas a nivel internacional como hitos del cine documental. Al final de su carrera se dedicó con fuerza a la música. Nosotros mostraremos su documental La isla de la música, totalmente desconocido aquí, y que trata también de Buena Vista Social Club, pero ante todo del genuino aporte cubano a la cultura musical mundial. Por supuesto no puede faltar en nuestro Festival el éxito mundial Yuli, de Icíar Bollaín, sobre la asombrosa carrera de Carlos Acosta. Aquel que no lo haya visto aún, tendrá la oportunidad de ver este emotivo y apasionante filme sobre un joven de sencillas formas que contra su voluntad, por así decirlo, se convirtió en una celebrada estrella
del ballet internacional. El existencial tema para Cuba de la energía se encuentra en el centro de nuestro evento sociopolítico del 25 de mayo, cuando la documentalista bruselense Anne Delstanche presente su filme El sol. Nuevo petróleo de Cuba? A continuación se tendrá la oportunidad de discutir sobre el desarrollo cubano de la política energética, el significado de las energías renovables y el contexto económico y sociopolítico de la cuestión energética. También el cortometraje cubano tiene de nuevo su lugar en el programa del festival. Se mostrarán cortos de la famosa Escuela Internacional de Cine y Televisión (EICTV), de San Antonio de los Baños, y otros cortos de jóvenes directores cubanos. Junto con filmes del Instituto Cubano de Artes e Industrias Cinematográficos (ICAIC), llegarán asimismo producciones independientes. Como siempre, este año celebra el festival su fiesta en el club Orange Peel con Lázara Cachao y su grupo, debido al enorme éxito en el año anterior.

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