Yuli - Cuba im Film

festival del cine cubano
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Yuli

Festival Filme
Samstag | 25.5.2019 | 18.30 Uhr
Samstag | 1.6.2019 | 20.30 Uhr

Yuli

Regie/Dirección: Icíar Bollaín; Cuba, Deutschland, Spanien, GB 2018; 109 Min., mit/con: Carlos Acosta, Santiago Alfonso, Laura De La Uz; OmU
„Yuli“ basiert auf der Autobiographie „No Way Home“ von Carlos Acosta und die Regisseurin erzählt in diesem Biopic die unglaubliche Geschichte von einem kleinen schwarzen Jungen, der es aus einem Armenviertel Havannas bis ins Londoner Royal Ballet schafft und zum Weltstar des klassischen Balletts wird. Carlos ist ein undiszipliniertes Kind, das alles, was es über das Leben weiß, auf den Straßen Havannas gelernt hat. Doch sein Vater Pedro – Lastwagenfahrer und  Sohn einer Exsklavin, die noch in den kubanischen Zuckerrohrplantagen ausgebeutet wurde – erkennt das außergewöhnliche Talent seines Sohnes, den er nach dem Sohn eines afrokubanischen Kriegsgottes nur „Yuli“ nennt. Er zwingt ihn mit härtesten Mitteln und gegen seinen Willen zunächst in eine Ballettschule, dann in ein kubanisches Ballettinternat weit weg von zuhause und sorgt dafür, dass Yuli eine komplette Tanzausbildung bekommen kann, was möglich ist, „auch weil dort Hautfarbe keine Rolle spielt“(Acosta). Dass der Sohn aber Heimweh hat, gehänselt wird, einsam ist – all das lässt den Vater kalt. Carlos tut alles, um von der Schule zu fliegen, um bei seiner Mutter und seinen Schwestern zu sein. Er will nicht das affige, „schwuchtelige“ Ballett, sondern lieber ein Pélé werden.
Yuli wird bald zu einem der besten Tänzer seiner Generation, feiert internationale Erfolge und ist der erste dunkelhäutige Romeo am Royal Opera House. Doch trotz des Ruhms zehrt das Heimweh an ihm, die Sehnsucht nach Freunden und Familie. Als er nach einer schweren Verletzung mit dem Tanzen pausieren muss, geht er zurück nach Kuba; in einer Zeit, in der viele Landsleute ans Auswandern denken...
In der Rahmenhandlung spielt Carlos Acosta sich selbst, er studiert mit seiner Tanzcrew eine Tanzchoreografie für den Film ein, die sein Leben erzählt. Ein Kind im Zwiespalt zwischen seinen emotionalen Bedürfnissen und dem verhassten Talent, das ihm sein Zuhause raubt und in die Einsamkeit zwingt.  
Hier kämpft kein „Billy Elliot“ um seinen Traum, auf der großen Bühne zu tanzen. Während Billy verprügelt wird, weil er tanzen will, wird Yuli verprügelt, weil er es partout nicht will. Der Film erzählt von einer komplizierten Vater-Sohn-Geschichte und von Themen wie Sklaverei, Rassismus und Migration. Darüber hinaus ist Yuli eine hinreißende Fusion von Drama und Tanz.

Yuli relata la vida y es basada en la autobiografía de Carlos Acosta, leyenda de la danza y primer bailarín negro cubano en interpretar algunos de los papeles más famosos del ballet, originalmente escritos para blancos, en compañías como el Houston Ballet o el Royal Ballet de Londres, donde ha sido primer bailarín durante más de quince años. El filme abarca desde su dura infancia hasta su madurez, etapa protagonizada por él mismo, quien, pese al éxito y al reconocimiento internacional, nunca olvidó sus orígenes. Carlos Acosta declaró en La Habana que su historia de vida contada por la película,es, en gran parte, una secuencia dolorosa. Su padre lo obligó con mano dura a tomar clases de ballet, en contra de la voluntad del hijo.

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